Zutaten
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Für den Hefeteig
- 60 g Datteln, z. B. von Seeberger
- 50 ml heißes Wasser
- 100 ml Hafermilch, mehr zum Bestreichen
- 100 g Dinkelmehl Type 1050
- 150 g Dinkelmehl Type 630
- 4 g Trockenhefe
- ½ TL Vanillepulver
- 1 Prise Meer- oder Steinsalz
- 50 g mildes Kokosöl
Außerdem
Anleitungen
- Die Datteln klein Schneiden und mit dem heißen Wasser übergießen. Ca. 10 Minuten einweichen lassen und dann mit einer Gabel so gut es geht pürieren. Das klappt, ich habe es einige Male ausprobiert. Die Hafermilch und das Kokosöl auf dem Herd leicht (!) erwärmen. Es können immer noch Stücke des Kokosöls zu sehen sein.
- Den Dattelmix anschließend mit der Hafermilch und dem Kokosöl in einem Food Processor oder mit einem Stabmixer pürieren.
- Das Mehl in eine Schüssel oder in eine Küchenmaschine füllen und alle anderen Zutaten dazugeben. Mehrere Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Das klappt auch mit den Händen. Sollte er viel zu klebrig sein, gerne 1–2 EL mehr Mehl dazugeben.
- Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
- Den Teig aus der Schüssel holen, ganz kurz verkneten und in sechs gleichgroße Stücke teilen.
- Aus jedem Stück ca. 1 TL viel Teig abnehmen und zu einer Kugel verkneten. Den restlichen Teig zu einer ca. 20–25 cm langen Rolle formen. Die Schlange U-förmig um die Kugel legen und die beiden Enden zweimal miteinander verschlingen. Die Hasen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Öhrchen noch einmal schön zurecht zupfen. Eine Walnusshälfte oder drei Haselnüsse aus Hasenschwänzchen leicht auf die Kugel pressen. Genauso mit den anderen fünf Teigteilen verfahren.
- Die Häschen noch einmal ca. 20 Minuten ruhen lassen und kurz vor Ende der Gehzeit den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Die Häschen vor dem Backen mit etwas Hafermilch bestreichen und ca. 15–20 Minuten goldbraun backen.
- Sie schmecken frisch am besten, halten sich aber 1–2 Tage in einem Brotbeutel.
Anmerkungen
- Da der Teig rein pflanzlich ist, haben die Häschen natürlich nicht den typischen Glanz, den man mit dem Bestreichen von verquirltem Ei erreicht. Mich stört das aber überhaupt nicht. Man könnte den Teig vor dem Backen eventuell mit Apfelmark einstreichen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert.
- Wer keine Möglichkeit zum Pürieren hat (Food Processor, Stabmixer, Mixer), kann den Schritt des Pürierens auch weglassen. Dann die Datteln aber gut mit der Gabel pürieren.
- Wer keine Datteln verträgt, kann das Rezept wie folgt modifizieren: Anstatt der Datteln und des heißen Wassers, 40 g Ahornsirup und dann 150 ml Hafermilch verwenden. Die restlichen Zutaten bleiben gleich.
- Ich habe das Rezept bisher nur mit Kokosöl ausprobiert. Vegane Butter müsste auch funktionieren, die nutze ich aber ungern. Vielleicht könnte man auch Rapsöl mit Buttergeschmack verwenden, dann könnte es aber sein, dass man die Menge der Hafermilch etwas reduzieren muss. Habe ich aber auch noch nicht ausprobiert.
- Leider habe ich das Rezept bisher nicht in glutenfrei getestet. Ich würde es am ehesten mit einer backstarken, glutenfreien Mehlmischung ausprobieren, z. B. vom Bauckhof. Ggf. muss der Anteil an Flüssigkeit dann etwas erhöht werden. Und natürlich muss glutenfreie Trockenhefe und glutenfreie Hafermilch oder eine andere glutenfreie pflanzliche Milch verwendet werden.
- Mit Vollkornmehl habe ich das Rezept leider noch nicht getestet, weil ich ein recht fluffiges Ergebnis erzielen wollte. Nur mit Vollkornmehl würde es wahrscheinlich auch zu trocken werden.
- Bei der Hefe habe ich Trockenhefe verwendet, die man nicht vorher anrühren muss. Das ist bei den meisten Trockenhefen der Fall.